Regierung verliert Übersicht über Verhältnismäßigkeiten

Nach dem Amoklauf von Winnenden wird der politische Druck auf deutsche Freizeitsportler immer höher. Doch die Regierung scheint hierbei die Verhältnismäßigkeiten nicht mehr überschauen zu können:

Paintball – ein Freizeitsport der nicht mit Tötungswaffen  ausgeführt wird und erst ab 18 Jahren erlaubt ist – soll per Gesetz verboten werden, wohingegen Schützenvereine – in welchen mit scharfer Munition schon mit 12 Jahren geschossen werden darf – nur einer strengeren Kontrolle unterliegen sollen.

In einer Studie von 2000 wurde von Dipl.-Päd. Linda Steinmetz eine „Gutachterliche Stellungnahme zur Gewaltaffinität der Mitglieder der (deutschen) Paintball-/Gotcha-Szene“ erstellt, woraus deutlich hervor geht, dass „Paintballer […] in ihren Alltagszusammenhängen keineswegs aggressiv [sind]. Dieses betrifft ebenso den Kneipenbesuch oder Einkäufe wie das Verhalten nach Verlassen des Spielfeldes bei einem Turnier. Die Fähigkeit des Thrillerlebens scheint nicht inflationär geworden zu sein. Die Gruppen- bzw. Szenemitglieder sehen keine Abnutzung oder Gewöhnung im ‚Reizkonsum‘, die stärkere oder gar ‚realere‘ Erlebnisse abverlangen.“

Die komplette Studie findest du hier.

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Eine Antwort to “Regierung verliert Übersicht über Verhältnismäßigkeiten”

  1. Neue Petition « Says:

    […] Wie absurd sich die ganze Verbotsgeschichte  darstellt, kannst du gerne noch einmal hier nachlesen. […]


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