Wie man in Geldern mit der Pressefreiheit umgeht…

In Geldern ist gestern aus noch ungeklärten Ursachen eine ältere Frau ins Wasser gestürzt und musste gerettet werden. Ein Kameramann, der über diesen Vorfall berichten sollte, wurde von einem Polizeibeamten mit Gewalt daran gehindert.

Zunächst durfte der Kameramann ganz normal seiner Arbeit nachgehen, doch als die Verletzte, von Decken geschützt, zum RTW getragen wurde, verbot einer der Polizisten plötzlich das Filmen. Nachdem der Kameramann versuchte dem Polizisten klar zu machen, dass hier geltendes Recht gebrochen wird, rastete dieser vollkommen aus. Nachdem zunächst die Kamera zu Boden geschlagen und hierbei erheblichen Schaden nahm, richtete sich dann auch die körperliche Gewalt gegen den Kameramann der hart zu Boden geschlagen wurde. Er war dem Polizisten hilflos ausgeliefert, denn kein anderer eilte dem Kameramann zur Hilfe um den ausser Kontrolle geratenen Polizisten zurückzuhalten. Mehr dazu findet ihr auf Blaulichtreporter.

So viel zur Pressefreiheit in unserem schönen Lande…  Wie man sicherlich den Bilern entnehmen konnte, war der Kameraman nicht darauf aus eine Leichenschau zu veranstalten, sondern um Bilder vom Geschehen aufzunehmen.

Zum Glück hatte der Kameramann die ganze Zeit seine Kamera am laufen; dadurch hat er genug Beweismittel gesammelt um den Polizisten anzuzeigen. Es wurde anscheinend auch schon ein  Disziplinarverfahren gegen ihn eröffnet.

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Eine Antwort to “Wie man in Geldern mit der Pressefreiheit umgeht…”

  1. Tom Says:

    „Die Pressefreiheit ist ein hohes grundgesetzlich garantiertes Gut. Einschränkungen der Pressefreiheit sind nicht zu tolerieren. “ Das sagt die Polizeibehörde. Der Polizist in dem Video sagt auf die Aussage des Kameramanns „Das ist Einschränkung der Pressefreiheit.“ hin einfach nur „Na und!“. Wirklich zum Fürchten!


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