Tauss haut auf den Tisch, äh, das Podium…

Heute morgen hat MdB Jörg Tauss im Bundestag zu immerhin -naja- bummelig 30 Bundestagsabgeordneten gesprochen. Er kritisierte vor allem den wachsenden Überwachungswahn, welcher von ausländischen Medien mittlerweile schon auf gleiche Stufe gestellt wird wie die Staatskontrolle seitens der chinesischen Regierung. Tauss machte außerdem auf die Beschädigung der Grundrechte aufmerksam.

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Heise hat sich die ganze Show angeschaut und das wichtigste zusamengefasst.

Deutschland wehrt sich!

Die Internet-Petition gegen Internetsperren wurde ignoriert und die Petition gegen das Paintball-Verbot wird wohl ebenso enden… Aber trotzdem geht der Petitionskampf weiter! Hier die aktuelle Petition gegen die Erhöhung von Live-Aufführungsgebühren seitens der GEMA. Sollte diese nämlich erhoben werden, ist eine Kulturflatrate noch ferner als zuvor. Live agierende Künstler würden für Ihre Mühen bestaft; und das wollen wir doch nicht, oder? Also mitzeichnen!

Neue Petition

Aufgrund der Pläne zur „Verschärfung des Waffenrechts“ soll ja nun Paintball verboten werden. Dem entgegen stellt sich jetzt eine neue Petition, welche du hier finden kannst.

Wie absurd sich die ganze Verbotsgeschichte  darstellt, kannst du gerne noch einmal hier nachlesen.

Regierung verliert Übersicht über Verhältnismäßigkeiten

Nach dem Amoklauf von Winnenden wird der politische Druck auf deutsche Freizeitsportler immer höher. Doch die Regierung scheint hierbei die Verhältnismäßigkeiten nicht mehr überschauen zu können:

Paintball – ein Freizeitsport der nicht mit Tötungswaffen  ausgeführt wird und erst ab 18 Jahren erlaubt ist – soll per Gesetz verboten werden, wohingegen Schützenvereine – in welchen mit scharfer Munition schon mit 12 Jahren geschossen werden darf – nur einer strengeren Kontrolle unterliegen sollen.

In einer Studie von 2000 wurde von Dipl.-Päd. Linda Steinmetz eine „Gutachterliche Stellungnahme zur Gewaltaffinität der Mitglieder der (deutschen) Paintball-/Gotcha-Szene“ erstellt, woraus deutlich hervor geht, dass „Paintballer […] in ihren Alltagszusammenhängen keineswegs aggressiv [sind]. Dieses betrifft ebenso den Kneipenbesuch oder Einkäufe wie das Verhalten nach Verlassen des Spielfeldes bei einem Turnier. Die Fähigkeit des Thrillerlebens scheint nicht inflationär geworden zu sein. Die Gruppen- bzw. Szenemitglieder sehen keine Abnutzung oder Gewöhnung im ‚Reizkonsum‘, die stärkere oder gar ‚realere‘ Erlebnisse abverlangen.“

Die komplette Studie findest du hier.