Stullen schmieren für Opel

Gerade habe ich es in den Nachrichten gelesen: Die Mehrwertsteuer für Lebensmittel soll anscheinend erhöht werden. Laut Planung (die CDU-Spitze dementiert das übrigends) soll der Mehrwertsteuersatz auf einheitliche 18% gesetzt werden. Das wäre zwar eine Ersparnis von 1% (wow) auf alle  Non-Food-Artikel & Dienstleistungen; diese wird aber in Zeiten der Wirtschaftskrise wohl kaum auf den Verbraucher umgesetzt werden…

Hat es die Regierung also verkackt. Für den Versuch einer Opel-Rettung durch den Staat mithilfe einer Abwrackprämie (natürlich wurde nur Opel gekauft – kein Dacia) dürfen wir uns nun mit Margarine statt Butter zufrieden geben. Was da wohl die Milchbauern sagen werden? Die ganze Geschichte mit der Abwrackprämie zieht auf jeden Fall noch einen ellenlangen Schwanz hinter sich her… Das „Geschenk“ das die Regierung uns da gemacht hat entpuppt sich nunmehr als böser Tritt in den Arsch der Nation (kennt jemand den Film „Geschenkt ist noch zu teuer„?).

Naja ok… aber die ganze Geschichte mit der MwSt-Erhöhung noch bis „nach der Wahl“ einfach so stehen zu lassen und sich nicht weiter dazu äußern wollen finde ich eine echte Frechheit. Dabei sollte es doch eigentlich heißen: „Vor der Wahl ist nach der Wahl“, oder?

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Regierung verliert Übersicht über Verhältnismäßigkeiten

Nach dem Amoklauf von Winnenden wird der politische Druck auf deutsche Freizeitsportler immer höher. Doch die Regierung scheint hierbei die Verhältnismäßigkeiten nicht mehr überschauen zu können:

Paintball – ein Freizeitsport der nicht mit Tötungswaffen  ausgeführt wird und erst ab 18 Jahren erlaubt ist – soll per Gesetz verboten werden, wohingegen Schützenvereine – in welchen mit scharfer Munition schon mit 12 Jahren geschossen werden darf – nur einer strengeren Kontrolle unterliegen sollen.

In einer Studie von 2000 wurde von Dipl.-Päd. Linda Steinmetz eine „Gutachterliche Stellungnahme zur Gewaltaffinität der Mitglieder der (deutschen) Paintball-/Gotcha-Szene“ erstellt, woraus deutlich hervor geht, dass „Paintballer […] in ihren Alltagszusammenhängen keineswegs aggressiv [sind]. Dieses betrifft ebenso den Kneipenbesuch oder Einkäufe wie das Verhalten nach Verlassen des Spielfeldes bei einem Turnier. Die Fähigkeit des Thrillerlebens scheint nicht inflationär geworden zu sein. Die Gruppen- bzw. Szenemitglieder sehen keine Abnutzung oder Gewöhnung im ‚Reizkonsum‘, die stärkere oder gar ‚realere‘ Erlebnisse abverlangen.“

Die komplette Studie findest du hier.