Zensursula Sommerhit 2.0

Auch die rockende Internetgemeinde hat jetzt ihren musikalisches Beitrag ins Netz gebracht:

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Überraschungshinrichtung

Die CDU hat die Forderungen des unter  dem Spitznamen „Netzguillotine“ bekannt gewordenen Wahlprogrammpunktes“3-Strikes“ abgeändert. Das ursprüngliche Vorbild war das Gesetz der französischen Regierung, welches mittlerweile aber auch schon wieder gecancelt wurde.

Ziel war dass man Internetnutzer – welche  z.B. illegal Medien aus dem Netz herunterladen – einfach vom Netz trennt. Schalter rum – Internet nicht mehr erreichbar. Der Passus im CDU-Wahlprogramm lautet mittlerweile aber so:

„Rechtsverletzungen werden wir effektiv unterbinden.“

Mh… das wiederum kann natürlich alles bedeuten… Zum Beispiel auch, dass der Programmpunkt der gleiche bleibt. Nur schwammiger beschrieben. Tztztz. Wählerjagd. Im Prinzip heisst das jetzt, dass aus der „Netzguillotine“ mittlerweile eine „Überraschungshinrichtung“ geworden ist.

guillotine

Reaktionen auf „Unter den Linden“

Trotz später Stunde (oder deswegen?) sind schon zahllose Kommentare zu dem heute auf Phoenix gesendeten Rhetorik-Contest erschienen. Ein paar Auszüge:

„Der Punkt ist…“ „ja was ist der Punkt?“ – HALT DIE KLAPPE! auf Ascadia

Pi/rat/los auf Das traurige Tier

Die „Piraten“ wurden vorgeführt auf Schneeschmelze

Propaganda und Desinformation bei “Unter den Linden” im Phoenix von Kopfschrott

//EDIT// und natürlich die Selbsteinschätzung von Dirk Hillbrecht

Ich habe hier mal meine persönliche Reaktion in Bilder gefasst: 😉

Dinosaurier ohne Einsicht

Dirk Hillbrecht musste sich soeben mit wahren „Medien-Dinosauriern“ herumschlagen. Im Gespräch mit Prof. Rupert Scholz moderierte Christoph Minhoff bei „Unter den Linden“ ohne jegliches Verständnis für die technische Materie.

Professor Scholz verbiss sich darin, dass eine Löschung von illegalen Inhalten (z.B. Kinderpornographie) überhaupt gar nicht möglich sei. Hillbrechts Argumente gegen diese These wurden ohne jeglichen Anschein von Zurkenntnisnahme wegrhetorisiert.

Minhoff sprach von einem Generationenbruch. Das stimmt. Aber sollen wir jetzt warten, bis die Dinosaurier-Generation wegstirbt oder von einem Meteoriten getroffen wird? Ich denke nicht.

Was müssen wir jetzt also tun? – Handeln. Aufklären. Den Dinosauriern die Technik so aufs Brot schmieren, dass sie abbbeissen, kauen, schlucken, verdauen und sich hinterher den Bauch reiben, weil es so gut geschmeckt hat. Und das alles ohne Kinderpornos und Amokläufer.

Können wir das schaffen? – Jo, wir schaffen das!

TV Heute: Phoenix 22:15 Uhr: „Unter Piraten – Wem gehört das geistige Eigentum?“

Heute Abend um 22:15 Uhr sollte jeder mal sein TV anwerfen und sich die dieswöchige Montagsausgabe von „Unter den Linden“ anschauen oder sich den Livestream reinziehen. Es wird diesmal über die 0,9% der Piratenpartei diskutiert – und natürlich über die Ziele der Partei.

Damit die ganze Geschichte nicht so eintönig / einseitig ausgeht, kann man eigene Fragen an die Teilnehmer der Talkrunde stellen. Am besten schreiben an unterdenlinden@phoenix.de

Hab ich natürlich schon gemacht 😉 Mal sehen, ob die meine Fragen zum Thema aufgreifen…

Sehr geehrte Damen und Herren,die Aussage der Piratenpartei „Die derzeitigen gesetzlichen Rahmenbedingungen (…) basieren auf einem veralteten Verständnis von so genanntem ‚geistigem Eigentum'“ beruht ja auf auf der Idee einer Kulturflatrate. Wie stehen Sie zu dieser Idee? Ist es vielleicht den Urheberrechtswächtern (GEMA, Verlage etc) einfach zu kompliziert und unbequem sich auf den neuen Trend des Tauschens und Konsumierens einzulassen? Laut einer neuen US-Studie durch das Meinungsforschungsinstitut “Frank N. Magid Associates” wurde sogar bestätigt, dass sogenannte „Filesharer“ – also laut derzeitiger Rechtsprechung „Illegale“ – mehr Medien kaufen und bezahlen als andere Konsumenten. Würde es nicht also Sinn machen, eine solche Kulturflatrate einzurichten um den Konsum zu steigern um so den Markt zu beleben?Mit freundlichen Grüßen
Florian Albertsen

Springer & Co wollen gegen Blogger vorgehen

Die „ungenehmigte Nutzung fremden geistigen Eigentums muss verboten bleiben“, heißt es in der Erklärung. Sie ist unterzeichnet vom Bauer- und vom Ganske-Verlag, Gruner + Jahr, dem Spiegel-, dem Springer- und dem „Zeit“-Verlag, die Deutsche Presse-Agentur teilt mit, sie unterstütze den Aufruf. Die Allianz Deutscher Produzenten hat eine ähnlich lautende Resolution verabschiedet.

Hab ich übrigends von der FAZ „geklaut 😉 Ich pöser Pursche…

Eine kommentierte Version der Erklärung findest du hier.

Studie: Filesharer zahlen mehr für Content als „normale“ Konsumenten

Laut einer Studie von „Frank N. Magid Associates“ & dem P2P-Downloadportal „Vuze“ kaufen Filesharer im Endeffekt mehr urheberrechtlich geschützten Content (DVDs, CDs, Kinokarten etc) als andere Personen.

Mehr dazu im Gulli-Board.