TV-Tip(p) am 23.09.09: Das Erste – Der Kampf der Kleinen

Bei genauerem Hinsehen zeigt sich in diesem unfreiwilligen Gemeinschafts-Pool eine große Fülle politischer Ideen und Ziele, die die ganze Bandbreite einer modernen Gesellschaft im Umbruch widerspiegeln. Dabei geht es längst nicht nur um die alten Schemata von „links“ oder „rechts“, sondern oft auch um moralische und ideelle Vorstellungen, die sich dem herkömmlichen Kästchendenken verschließen.“ Quelle: ARD Digital

ARD / Das Erste | 23.09.2009
23.32 – 00.45 (73 min.)

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#enterdenraab

Mach auch Du mit! Hilf mit Stefan Raab zu überreden uns in seine Sendung einzuladen. Vor allem die jüngere TV-affine Generation wird am Vorabend der Wahl noch dazu bereit sein, sich in Form dieser Sondersendung über die Parteien zu informieren.

Zeitungsmonopol „SHZ“ zensiert Berichterstattung über die Parteien

Der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag (sh:z) hat eine „Stallorder“ gegen Berichterstatung über die Freien Wähler und die Piratenpartei ausgesprochen. Dadurch wird wahlberechtigten Bürger und Bürgerinnen eine ausführliche Informationsmöglichkeit zu den Wahlen verwehrt.

Schon in der Vergangenheit ist der Verlag aufgrund falscher Berichterstattung vom Deutschen Presserat abgerügt worden.

Dann steht ja wenigstens in meinem alten Wohnbundesland einer Diktatur nichts mehr im Wege – denn ein solches Pressegebaren kennt man normalerweise nur aus Ländern wie China oder dergleichen…

Wenn auch du der sh:z deine Meinung über diese Schweinerei mitteilen möchtest, dann schreib doch bitte hier einen Leserkommentar. Ich freu mich bereits auf deren Reaktion 😉

//UPDATE//: Die sh:z rechtfertigt sich hier zu den Umständen.

Netzpolitik fragt – Parteien antworten

Das politische Online-Magazin Netzpolitik hat CDU, SPD, B90/Die Grünen, FDP, Die Linken sowie der Piratenpartei 4 Fragen gestellt, welche nunmehr von allen beantwortet wurden.

Nachfolgend ein paar Auszüge.

FDP zu 3-Strikes: „Die Bekämpfung von Urheberrechtsverletzungen im Internet bleibt eine Herausforderung und eine Aufgabe für die Politik, denn die “Internetpiraterie” ist eine existenzielle Bedrohung für die Kultur- und Kreativwirtschaft. Das Internet darf kein urheberrechtsfreier Raum sein.“

SPD zu OpenSource: „Eine Förderung solcher Projekte aus öffentlichen Mitteln könnte diesem Verständnis widersprechen, gleichwohl durch Konzepte und Ansätze denkbar sind, die ein Förderung innovativer und zukunftsweisender Projekte möglich machen könnten.“

CDU zu OpenSource: „Wir sind der Auffassung, dass diese Seiten und Projekte staatsfern bleiben sollten, da sie sich so am besten entwickeln können. Die mit staatlicher Förderung zwangsläufig verbundenen Vorgaben sind nur schwer mit der Dynamik von Open-Source-Projekten in Einklang zu bringen.“

Lest euch den gesamten Artikel durch um zu erfahren, wie sich die Parteien zu den einzelnen Fragen aufstellen. Natürlich sei dazu gesagt, dass wir uns kurz vor der Wahl befinden. Und bekannterweise ist leider hier in Deutschland nach der Wahl nicht vor der Wahl…